Patrick Sensburg, CDU
Gute Löhne auszuhandeln, ist Aufgabe der Gewerkschaften und Arbeitgeber – und nicht Sache des Staates. Ich stehe zur Tarifautonomie. Sie ist ein zentraler Bestandteil der Sozialen Marktwirtschaft. Ich setze mich für ein Mindesteinkommen ein, das sich aus dem im Unternehmen erwirtschafteten Lohn und Zuschüssen des Staates zusammensetzt, wenn der Lohn nicht ausreicht. Klar ist aber auch: Sittenwidrig niedrige Löhne müssen unmissverständlich durch ein Gesetz verboten werden. Die SPD hat ein gesetzliches Verbot sittenwidriger Löhne blockiert. Der einheitliche Mindestlohn gefährdet 100.000sende Arbeitsplätze – insbesondere für Jugendliche und Menschen ohne Berufsabschluss oder mit geringer Qualifikation. Deshalb werde ich mich für ein Mindesteinkommen einsetzen und lehne einen Arbeitsplätze gefährdenden Mindestlohn ab.